Nach unserer kleinen Auszeit in Güttingen sind wir am Montag, 6. Juli, weiter nach Brunnen an den Vierwaldstättersee gefahren.
Geplant war eigentlich, bis Sonntag zu bleiben, aber Taiga ging es plötzlich nicht gut, und so haben wir entschieden, früher nach Hause zu fahren.

Im Rückblick war es die richtige Entscheidung. Es war unsere letzte Reise mit ihr, und ich bin dankbar für die Tage, die wir dort noch miteinander hatten.
Wir waren auf dem Campingplatz Hopfräben, einem Platz direkt am See, der sofort Feriengefühle weckt.
Dieses Mal war auch meine Tochter mit dabei, was mich sehr gefreut hat.
Und natürlich June, die wie immer neugierig alles erkundet hat.


Der See war unser täglicher Höhepunkt. Das Wasser war herrlich kalt und hat uns an den warmen Sommertagen richtig erfrischt. Ein paar Minuten schwimmen, und man fühlte sich wie neu.

Ich glaube, dieses Gefühl werde ich noch lange in mir tragen.
Auch kulinarisch hat uns der Campingplatz verwöhnt. Am ersten Abend gab es für mich Fischknusperli mit Pommes, und Freddy hat sich einen Wurst-Käsesalat gegönnt.
Wenn ich an diese Tage zurückdenke, sehe ich die Sonnenuntergänge vor mir, die kleinen Spaziergänge, das leise Zusammensein. Es war schön. Und es macht mich traurig. Beides gehört dazu, und beides darf da sein.
Vielleicht schreibe ich ein anders mal noch mehr darüber. Manchmal brauchen Erinnerungen ein bisschen Zeit, bis sie sich sortieren.



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