Für den 1. August, unseren Nationalfeiertag, haben wir uns schon lange vorher entschieden, an einen Ort zu fahren, an dem es kein Feuerwerk gibt.
Taiga hat sich früher immer sehr erschreckt, und es ist einfach nicht schön, wenn Tiere so leiden müssen.
Dass Taiga dieses Jahr nicht mehr bei uns sein würde, wussten wir bei der Buchung natürlich nicht, aber unser Plan ist geblieben.
June hat keine Angst vor Feuerwerk, sie ist da völlig entspannt. Trotzdem wollten wir wieder nach Churwalden.
Die Gegend ist wunderschön, ruhig und weit weg von all dem Knallen und Funkeln, das für viele Menschen dazugehört, für Tiere aber oft ein Albtraum ist.
Dieses Mal haben wir uns nicht für den Campingplatz entschieden, sondern für Camp Stettli. Nina, unsere Host, ist sehr nett, und die Umgebung bietet unglaublich viel. Unser Ziel war aber ganz einfach: Ruhe statt Raketen.
Der Platz liegt beim Gemeinschaftsstall.
Der Blick in die Gegend war traumhaft, wirklich weit und offen.

Aber ich sage es ehrlich: Ich muss dort nicht unbedingt noch einmal hin. Es gibt Strom und Wasser, und der Hofladen ist ein kleines Highlight.
Wir haben dort eingekauft und uns richtig gefreut über die Auswahl.

Aber das WC und die Dusche… nun ja.
Ich bin wirklich nicht heikel, aber das war nicht meins.
WC und Dusche in einem Raum, nicht abschliessbar. Eine WC-Kabine, ein Lavabo und eine Dusche mit Vorhang und das Duschwasser lief direkt bei der WC-Kabine durch.
Sagen wir es so: Ich habe mich entschieden, nicht zu duschen. Und wir vergessen das jetzt einfach ganz schnell.
Was absolut herrlich war: die Temperaturen! Als wir abends ankamen, hatte es in Churwalden etwa 12 Grad. Ein Traum nach den heissen Nächten zu Hause, und Tage mit teilweise 37 Grad.
Tagsüber waren es angenehme 24 Grad, perfekt zum Durchatmen nach diesem extremen Sommer.
Wir haben es sehr genossen, auch wenn es dieses Mal nichts Abenteuerliches zu erzählen gibt wie bei unserem letzten Besuch. Manchmal ist ein Ausflug einfach ruhig, schlicht und genau das, was man braucht.




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