Ja, und schon geht unser Urlaub dem Ende entgegen. So schnell kann es gehen.
Langsam müssen wir uns auf den Heimweg machen.
Vor uns liegen noch einige Kilometer. Genau genommen sind es noch 992 Kilometer beziehungsweise 11 Stunden und 9 Minuten Fahrzeit.
Mit Wohnmobil und Hund, dem wir etwa jede Stunde oder spätestens alle anderthalb Stunden eine Pause gönnen, dauert die Reise natürlich deutlich länger.
Das schaffen wir unmöglich an einem Stück.
Also haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Zwischenstopp gemacht und dabei einen wirklich tollen Campingplatz gefunden.
Camping Le Lac des Varennes bei Marçon
Unsere Parzelle lag direkt am See. Wunderschön.


Dazu spielte das Wetter perfekt mit. Blauer Himmel, Sonne und eine traumhafte Aussicht auf das Wasser.
Kurz haben wir sogar überlegt, noch eine weitere Nacht zu bleiben. Doch der Wetterbericht kündigte Regen an.
Und er sollte recht behalten.
Am nächsten Morgen regnete es tatsächlich, und wir machten uns auf den Weg nach Beaune.
Dort steuerten wir den Campingplatz in Stadtnähe an. Den Namen habe ich leider völlig vergessen. Aber ehrlich gesagt: Wenn man einfach der Hauptstrasse folgt und den anderen Campern hinterherfährt, findet man ihn problemlos. Es ist ein grosser Platz und offenbar sehr beliebt.
Die Altstadt liegt nur etwa 300 Meter entfernt.
Beaune müssen wir wohl noch einmal besuchen
Beaune soll wunderschön sein.
Und ja, wir schämen uns ein klein wenig.
Denn unser einziger Ausflug bestand aus einem Spaziergang zum Tabakladen.
Danach sind wir direkt wieder ins Wohnmobil zurückgekehrt und ziemlich früh ins Bett gefallen.
Von Beaune selbst haben wir also rein gar nichts gesehen.
Im Nachhinein ist das wirklich schade, denn alles, was wir inzwischen gehört und gelesen haben, lässt vermuten, dass die Stadt absolut sehenswert ist.
Manchmal gewinnt aber einfach die Müdigkeit.
Für uns ging es nach dieser Nacht weiter Richtung Heimat.
Noch rund 350 Kilometer lagen vor uns, begleitet von strömendem Regen.

Fazit unserer Reise
Es war eine der schönsten Reisen, an die ich mich erinnern kann.
Cap Fréhel war schlicht traumhaft. Diese Küstenlandschaft werden wir garantiert nicht vergessen.
Aber auch Honfleur hat sich einen festen Platz in unseren Erinnerungen gesichert. Und Cancale natürlich ebenso.
Ach, eigentlich gab es so viele wunderschöne Orte, Begegnungen und Erlebnisse, dass man sie unmöglich alle aufzählen kann.
Was uns allerdings aufgefallen ist, und das klingt vielleicht etwas seltsam: Auf französischen Campingplätzen gibt es meistens kein Toilettenpapier. Das muss man selbst mitbringen. Für uns als Schweizer war das doch recht ungewohnt. 😊
Ebenso speziell fanden wir, dass man viele Plätze gar nicht reservieren kann. Vielleicht lag das auch daran, dass wir bereits gegen Saisonende unterwegs waren. Zahlreiche Campingplätze hatten ohnehin schon geschlossen.
Trotzdem hat alles wunderbar funktioniert.
Und so bleibt am Ende vor allem eines:
Diese Reise war einfach wunderschön.
Richtig traumhaft.
Und sie wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
À bientôt, Bretagne. Wir kommen bestimmt wieder. 😊🚐🐾


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